Götter
 Fauna und Flora
 Geschichte
 Geographie
 Nationen
 Sprachen
 Städte und Orte
 Fahrzeuge
 Kampagne
 Abenteuer
 Philyra Quivera
 Trolly Trondheim
 Charaktere
 Abenteuerpunkte
 Handelsgüter

HomeNewsRegeln
Download
Glossar
Sitemap
Tools
PDF-Druckversion
 Spielball der Götter  Die Reise nach Norek  Auf der Suche nach Guff  

Spielball der Götter

War alles nur ein Traum?

Ich frage mich wirklich, ob meine Erinnerungen an die letzten Wochen mit meinen Gefährten nur ein Traum war. Aber die Erinnerungen sind so wirklich ... obwohl ... wie kann ich diese Dinge getan haben? Ich verfüge doch noch gar nicht über die Fähigkeiten, um all diese Taten vollbringen zu können.

Doch ich sollte zuerst meine Gedanken sammeln und von vorne beginnen:

Mein Name ist Philyra Quivera, ich bin eine Paladine des Gottes Bergur. An meiner Seite sind Gerbald von Streitzig, ein wahrlich heldenhafter Ritter, Gatos Dalevur, ein zurückhaltender Kraftmagier, Rahenna Morgenstern, eine mutige Magierin, Ratep Tamu, ein begabter Tiermeister, Hamira von Paunathal, eine gütige Heilerin und Meltin Trottlach, ein Priester des Gottes Bergur.

Meine Gefährten und ich brachen an einem Morgen mit dem Auftrag auf, einen bösen Magier in seinem abgelegenen Turm zu suchen und unschädlich zu machen. Ich war schon fast perfekt mit meinem Bogen und meine göttlichen Zauber waren auch schon recht wirkungsvoll. Meine Gefährten waren auch sehr gut in ihren Gilden ausgebildet worden, daher machten wir uns auch recht zuversichtlich auf den Weg.

Wir durchquerten ein Portal, dass uns nahe an eine Festung heranbrachte. In dieser Festung sollten wir ein weiteres Portal finden, um zu dem Turm des bösen Magiers zu gelangen. Die Festung wurde von vielen Söldnern bewacht, für einen direkten Angriff waren wir nicht gut genug ausgerüstet, daher entschieden wir uns für eine etwas ungewöhnliche Methode. Gatos und Gerbald schlichen sich unsichtbar an die Festung heran und entführten einen Wächter, um ihn über die Festungsanlagen zu befragen. Das funktionierte erstaunlicherweise recht gut, denn der Soldat erzählte uns von einem Turm, den niemand betreten dürfe und der von gefährlichen Monstern bewacht würde.

Wir beschlossen, dass Gatos uns alle unsichtbar machen sollte und Rahenna den Zauber fliegen für uns sprechen sollte. So flogen wir also unsichtbar zu dem besagten Turm in der Mitte der Festung. Oben auf dem Turm standen sechs riesige Kreaturen, die aufmerksam Wache hielten. Ich schoss auf eine Kreatur einen Pfeil und verletzte sie schwer, daraufhin griffen nun auch meine Gefährten diese Kreaturen an. Ich konnte bei diesem sehr ungewöhnlichen Kampf zwar nicht viel sehen, aber die Kreaturen wurden von uns besiegt und wir gingen vorsichtig die Stufen in das Turminnere hinab.

Schon auf der Treppe wurden wir erneut von schleimigen Wesen angegriffen, die starke Zauber auf uns wirkten, doch mit vereinten Kräften konnten wir diese Wesen besiegen.

In einem Raum im Erdgeschoss des Turmes gab es viele magische Gegenstände, unter anderem ein Sofa, auf dem die Heilung beschleunigt wurde. Mit Hilfe des Sofas versorgten wir unsere Verletzungen, denn vor allem Rahenna hatte es schlimm erwischt.

Wir entdeckten auch das gesuchte Portal in Form eines Spiegels und nach einer kurzen Ruhepause beschlossen wir, das Portal zu betreten. Dazu war es erforderlich, den Zielort des Portals um einige Grade zu verschieben, denn ansonsten wären wir direkt in eine Horde Dämonen und Untoter Monster herausgekommen. Wir verwendeten den eigens zu diesem Zweck mitgenommenen Zauberstab und verschoben den Zielort auf etwas außerhalb des gesuchten Magierturms. Anschließend betraten wir das Portal.

Auf der anderen Seite des Portals standen wir in einer öden Landschaft, in der Ferne konnten wir den gesuchten Turm erkennen. Wir beschlossen aber zuerst ein etwas abseits gelegenes Dorf aufzusuchen, um dort vielleicht etwas mehr Informationen zu dem Turm und seinen Bewohnern zu erlangen. Das Dorf war jedoch verlassen, die Hütten in dem Dorf waren nur noch Ruinen. Auf dem Dorfplatz bot sich uns ein schauriges Bild, an Pfählen waren fünf Skelette aufgehängt. Selbstverständlich konnten wir diesen Frevel auf gar keinen Fall zulassen, also schnitten wir die Skelette von den Pfählen, um sie zu bestatten. Die Skelette waren jedoch nicht nur die toten Überreste armer Kreaturen, vielmehr waren sie auf unheimliche Art belebt und griffen uns sofort an. Zusätzlich erschienen weitere Skelette, die sich unter der Erde versteckt gehalten hatten und attackierten uns ebenfalls. Diesem bösen Treiben haben wir aber mühelos ein Ende gesetzt. Wir entfachten anschließend ein Feuer für die Knochen, um ihrer Asche den nötigen Frieden zu geben.

Nun machten wir uns entgültig auf den Weg zum Turm. Der Turm ragte fast einhundert Meter über den Boden hinaus. Um den Turm herum war eine riesige Festungsanlage gebaut, von der aus man weit über das Land blicken konnte. Wir näherten uns also nur sehr vorsichtig der Festung und weil die Methode beim letzten Mal auch sehr gut funktioniert hatte, beschloss Rahenna, unsichtbar an die Festung heran zu fliegen. Auf dem Turm war aber so etwas wie ein magisches Auge installiert, das auch unsichtbares orten konnte, denn plötzlich wurde Rahenna von einem grünen Strahl erfasst und einen Augenblick später von einem gewaltigen Blitz getroffen. Wir sahen, wie sie genau hinter den Mauern leblos zu Boden fiel.

Wir beschlossen nun, uns an die Festung heranzuschleichen aber auf gar keinen Fall die Mauern zu überqueren. Als wir näher kamen sahen wir, dass auf dem äußeren Wachgang jede Menge Skelette standen. Zu unserer Überraschung bewachten aber alle Skelette den Innenhof, und nicht das Gebiet außerhalb der Mauern. So gelangten wir unbemerkt durch eine Fensteröffnung in den Wachgang. Dort rief Meltin ein paar Tiere herbei und ließ sie die Skelette in der Nähe angreifen. Es gelang, diese Skelette zu überwältigen, auf diese Weise schafften wir es, einige Meter des Festungsringes zu erkunden. Wir mussten allerdings schnell einsehen, dass diese Methode eine halbe Ewigkeit dauern würde, Zeit, die wir nicht hatten. Daher überlegten wir uns eine andere Möglichkeit, um in den Turm vorzudringen.

Wir entdeckten an einem Türmchen eine Falltür. Da der grüne Suchstrahl immer erscheint, sobald man auch nur einen Millimeter über den Rand der Mauer kommt, mussten wir den Suchstrahl ablenken. Meltin erschuf ein Duzend Hühner, die flatternd auf der Mauer umhertanzten, der Suchstrahl erfasste ein Huhn nach dem anderem und der Blitz traf das Huhn einen Augenblick später. Meltin erschuf schnell noch einen Elefanten, der die Falltür mit seinem Gewicht zum bersten brachte. So konnten wir einer nach dem anderen durch die offene Falltür in das innere des Türmchens huschen.

Mittlerweile war Morgana Mac Shane für die tote Rahenna an unsere Seite gestellt worden. Sie war ebenfalls eine äußerst mutige Magierin. Wir durchsuchten das Türmchen, es war unbewacht, und so gelangten wir in Erdgeschoss zu der Eingangstür, die uns zu einem Weg zwischen dem inneren und äußeren Festungsring führte. Um nicht von dem Grünen Strahl erfasst werden zu können mussten wir uns eng an der inneren Festungsmauer entlang zum Wachtor schleichen. Um auch nicht von den zahlreichen Skeletten mit ihren Armbrüsten entdeckt zu werden, belegte uns Gatos wieder mit einem Zauber der Unsichtbarkeit. So gelangten wir unbemerkt zum Wachtor. Das Wachtor hatte sehr große Öffnungen im Gitter, so konnten sich Morgana und Meltin hindurchzwängen. Die beiden öffneten das Fallgitter und ließen uns aller herein. Wir gelangten unbemerkt in den Wachraum zum Innenhof, dort wurden wir allerdings von einigen Skelette überrascht und durch die Enge in diesem Raum musste Gerbald die Skelette auch noch alleine bekämpfen. Er schaffte es aber, die Skelette zu besiegen und Hamira befreite ihn von seinen Wunden.

Nun waren wir nur noch 20 Meter von dem Turm entfernt. Doch der Innenhof wurde von den Skeletten auf der Festungsmauer und dem grünen Strahl sehr gut bewacht. Unsichtbarkeit schützte uns nur vor den Blicken der Skelette, nicht aber vor dem Strahl. Morgana schlug vor, uns alle direkt an den Fuß des Turmes heran zu teleportieren. Der Strahl hatte seinen Ausgangspunkt an der Turmspitze, der Bereich direkt an der Turmmauer müsste eigentlich vor seiner Entdeckung sicher sein. Um nicht in den Wassergraben zu stürzen, der um den Turm herum angelegt war, sollte zusätzlich der Zauber fliegen auf uns gelegt werden.

Da wir in diesem Vorschlag die einzige Möglichkeit sahen, teleportierten wir also alle an die Turmmauer heran und näherten uns dann der Tür. Die Tür war nicht verschlossen, im Inneren gab es eine große Halle. Wir traten ein, doch direkt hinter der Tür gab es eine Falltür, die Gerbald auslöste. Ohne die Fähigkeit zu fliegen, wäre er sicherlich hineingestürzt. In der Mitte des Turmes gab es eine Wendeltreppe, die in alle Etagen des Turmes führte. Wir untersuchten einige Tage Ebene für Ebene des Turmes nach Monstern und überwältigten diese, doch am dritten Tag kam es zu einem Unglück, als Gerbald eine Tür öffnen wollte, wie wir vorher schon etliche Türen geöffnet hatten. Ein Feuerball schoß aus der Tür heraus und traf Ratep, der genau hinter Gerbald ging. Er wurde so schwer getroffen, dass Hamira ihn nicht mehr retten konnte, wir mussten ihn schweren Herzens zurück lassen.
Auf dem nächsten Treppenabsatz trafen wir aber glücklicherweise auf Kantiran zu Greidwald, einen kräftigen Kämpfer, der nun an unserer Seite kämpfen wollte. Schließlich gelangten wir an Ende der Treppe. Wir befanden uns in einem Raum mit vier Ecktürmchen.

Eine Nacht zuvor träumte ich davon, wie wir am Ende der Treppe eine Geheimtür öffneten und von einer Horde Dämonen überwältigt wurden. Daher bereiteten wir uns sorgfältig auf einen Angriff vor. Zunächst fanden wir einen geheimen Aufgang in einem der Ecktürmchen. Oben gelangten wir zu einem Rundgang, der von zwei riesigen Skeletten bewacht wurde. Mit vereinten Kräften konnten wir diese Kreaturen besiegen. Dann standen wir endlich vor der geheimen Tür aus meinem Traum:

Wir bereiteten uns sorgfältig auf unsere Aufgabe vor und öffneten die Tür...

Ich hatte einen merkwürdigen Traum.

Ich erwachte in einem Raum mit einer glänzend schimmernden Decke. Zwei Männer standen vor einer Frau, die auf einem edlen Thron saß. Ein Mann war in einer schimmernden Rüstung voll glänzenden Licht gekleidet, der andere trug eine dunkle und düstere Rüstung. Von dem was sie sprachen konnte ich nicht alles verstehen, nur so viel:

ES WAR ALLES NUR EIN SPIEL DER GÖTTER!!!

UND JETZT BEGINNT ES ERNEUT...

 Spielball der Götter  Die Reise nach Norek  Auf der Suche nach Guff  

letzte Änderung: Jodang der 2ten Woche im Yardack des Jahres 4002 [12.5.4002] (Freitag, den 8 Juli 2005) - Philyra Quivera