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Die Insel Shandrabi
Rasse(n)Dämonen?
Sprache(n)---
Regierungsform   ---
HandelsgüterSlarium, Arnikum, Donarium
Bitte klicken Sie hier, um die genaue Lage des Gebiets zu sehen
Besonderheiten:

Wer kennt sie nicht, die geheimnisvolle und sagenumwitterte Insel Shandrabi im Ostmeer? Allerdings hat kaum ein Mensch sie persönlich gesehen, da sie nur alle 7 Jahre, 7 Monate und 7 Tage für 7 Stunden, 7 Minuten und 7 Sekunden auftaucht. Und wer hat noch nicht von den magischen Metallen gehört, die nur auf dieser Insel befunden werden können: Slarium, Arnikum und Donarium.

Doch zuerst zur Insel Shandrabi: Benannt wurde sie nach ihrem Entdecker, dem Grafen Jagurth Shandrabi. Die Wortwahl Entdecker entspricht zwar wahrscheinlich nicht den historischen Tatsachen, aber die Mannschaft des Grafen Shandrabi war die Erste, die davon berichten konnte, daß sie die Insel gesehen hat und vor allen Dingen, daß die Insel verschwunden ist. Vermutlich gab es vor ihnen bereits andere, welche die Insel entdeckten und erkunden wollten, dann aber mit der Insel auf ewig verschwanden. Jedenfalls entdeckte Graf Shandrabi im Jahre 3716 vGK die Insel Shandrabi.

Seither fanden immer wieder Seefahrer die Insel, aber erst, seitdem es zwischen dem Nord- und Südkontinent einen regen Schiffsverkehr gibt, konnte durch die Aussagen der Seefahrer, die diese Insel fanden und die Begegnung überlebten, ein ungefährer Zeitrhythmus in der Erscheinung festgestellt werden.

Im Jahre 2817 vGK rüstete der mutige Handelsherr Igor Slar zwei Schiffe aus, die er mit besonders mutigen Seeleuten bemannte. Diese sollten den großen Fluß auf der Insel hinaufrudern bis zu dem großen Berg. Dabei sollten sie die Umgebung beobachten und Pflanzen, Früchte und Steine mitbringen. Weiterhin sollten sie feststellen, welche Tiere und intelligenten Lebewesen auf der Insel leben.

Von diesen beiden Schiffen kehrte nur ein Beiboot mit 15 Mann der 80-köpfigen Besatzung zurück. Diese berichteten von giftigen Früchten, fleischfressenden Pflanzen, die ihre Opfer mit langen Fangarmen von den Schiffen holen, wilden Bestien, die 20m vom Ufer aus auf die Decks der Schiffe springen und wie rasend alles töten, was sich bewegt, und von riesigen Raubfischen und Kraken, die ganze Schiffe unter Wasser ziehen können. Sie brachten einige Proben der giftigen Früchte, eine tote Bestie und ein paar Brocken eines seltsamen, goldenen aber durchscheinenden Metalls mit.

Nur kurze Zeit brauchte Igor Slar um den Wert dieser Ware festzustellen: Aus den Früchten konnte man ein Gift nie gekannter Stärke herstellen, das Fell der Bestie war unglaublich weich und dieses Metall war magisch.

Sein gesamtes Vermögen opferte Igor Slar in den nächsten sieben Jahren, um rechtzeitig eine wahre Armada von Schiffen an der Position der Insel zur Verfügung zu haben. Kurz bevor sein Vermögen vollständig aufgebraucht wurde, war es endlich so weit. Die Insel tauchte wieder auf. 14 schwer bewaffnete Schiffe segelten auf der Insel den Fluß hinauf, ihre Mannschaften kämpften sich bis zu den Hängen des Berges vor und luden soviel von dem Metall, daß hier einfach so rumlag, ein, wie sie tragen konnten und dann kämpften sie sich über den Fluß zurück aufs offene Meer. Bei dieser Aktion verloren 273 Männer ihr Leben, drei Schiffe gingen verloren, aber Igor Slar wurde zum reichsten Kaufmann der Welt. Leider kostete ihn dieser Reichtum einige Jahre später das Leben.

In den folgenden 100 Jahren gingen mehr Schiffe auf dem nun sogenannten Totenfluß verloren als durch Kriege oder Stürme. Der Großteil der Schiffe ging allerdings nicht durch Angriffe von Kraken sondern durch Rammaktionen ihrer Konkurenten verloren oder verschwand nach gut 7 Stunden mit der Insel.

Nach und nach bildete sich eine Händlergilde, die Schürfrechte auf der Insel verteilte. Weiterhin stieg der Verbrauch von Slarium durch die Alchemisten der Welt rasch an, wodurch es zu einer Explosion der Preise kam. Somit konnten ohne Schwierigkeiten Magiekundige angeheuert werden konnten, die für einen gleichmäßigen Rückenwind auf dem Totenfluß sorgten. Dies führte zu bedeutend längeren Abbauzeiten, so daß sogar mit dem Bergbau begonnen werden konnte. Auf diese Art wurde eine bedeutend reinere Form des Slariums gefördert, die von noch größerem Wert war. Nur das regenbogenfarbende Metall, daß einst auf den Namen Arnikum getauft wurde, konnte keine dieser Expeditionen wiederfinden.

Es sollte bis zum Jahre 1812 vGK dauern, bis es endlich soweit war. In einem besonders tiefen Schacht, der mit Hilfe eines Magiekundigen erzeugt worden war, wurde ein größerer Klumpen Arnikum gefunden. Dieses Metall hatte noch größere magische Fähigkeiten als Slarium, war allerdings auch noch widerstandsfähiger. Nur wirklich fähige Schmiede (zumeist Zwerge) können mit Unterstützung eines Magiers oder eines Drachen dieses Metall bearbeiten. Waffen aus diesem Metall sind von unglaublicher Härte und scheinen förmlich auf den Gegner zuzuspringen. Wenn man eine Waffe aus Arnikum führt, so hat man immer die erste Attacke. Falls die Attackeserie eines Kämpfers mit einer Arnikumwaffe endet, so wird anschließend erneut die Initiative bestimmt. Falls allerdings der Träger der Waffe eine andere Einstellung hat als der Schmied der Waffe, so wird sich die Waffe früher oder später gegen ihn wenden.

Eine Legierung der Metalle Slarium und Arnikum zusammen mit einem geheimen Zusatz saugt förmlich jedwede Magie in sich auf. Sie wird nach ihrem Entdecker, dem Alchemisten Kregor Gehdel, Kregora genannt.

Im Jahre 47 nGK schließlich wurde das bisher letzte der magischen Metalle auf der Insel Shandrabi gefunden, das Donarium. Ein Zwerg spürte es in dem Berg auf. Bei diesem Metall handelt es sich um eine glasartig aussehende, schwarze Masse. Seine magischen Fähigkeiten sind bis heute noch nicht ganz aufgeklärt (auch der Weise kennt noch nicht alle der Fähigkeiten des Donariums). Bekannt ist nur, daß Donarium hoch intelligent ist und die Fähigkeit hat, alles Leben bei Berührung zu versklaven oder zu töten.

Wer auch immer mit Donarium in Kontakt kommt sollte wissen, daß dieses Metall auch die fähigsten Zauberkundigen unter seinen Willen bringen kann. Es gibt keinen Schutz, falls das Donarium dazu gebracht wird, zu töten. es saugt einfach die Seele des unglücklichen Opfers in sich auf und hinterläßt nur eine tote Hülle.

Bis zum heutigen Tag sind nicht mehr als 2 bis 3 Kilogramm Donarium gefördert worden. Da die Intelligenz eines Grams Donarium mit 1 angenommen wird, würde wahrscheinlich die gesamte Welt versklavt, sollte diese Menge jemals zusammen an einen Ort gelangen.
Die größte bekannte Menge Donarium ist das schwarze Schwert, welches sogar eine ganze Religion erschaffen hat (auch wenn die Bruderschaft des schwarzen Schwertes heutzutage keine Rolle mehr spielt).

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letzte Änderung: Lidang der 4ten Woche im Jebohl des Jahres 4003 [39.3.4003] (Dienstag, den 20 Juni 2006) - Maverick