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 Spielball der Götter  Die Reise nach Norek  Auf der Suche nach Guff  previousnonext
Auf der Suche nach Guff

Norek ist eine Stadt der Händler, hier kostet alles Geld. Da wir nicht viel davon besaßen, machten wir uns als erstes auf den Weg, um eine neue Arbeit zu finden.
Ein Händler gab uns den Auftrag, nach einem Wanderer mit dem Namen Guff zu suchen. Guff hatte ihm vor ein einigen Tagen einen Stein gegeben, aber nichts über dessen Herkunft gesagt. Wir sollten nun Guff finden und ihn nach dem Fundort des wohl seltenen Steins befragen. Nachdem wir als erstes einige Leute in der Stadt befragt hatte, fanden fanden wir heraus, dass er die Stadt über die Handelsstrasse nach Norden verlassen hatte. In einem Gasthof trafen wir außerdem auf Twin, er hatte ebenfalls den Auftrag Guff zu finden und wollte uns bei unserer Suche begleiten. Wir hatten natürlich nichts dagegen und wollten uns am nächsten Morgen wiedertreffen um aufzubrechen.

Wir folgten nun ebenfalls dem Handelsweg, doch nach kurzer Wegstrecke schien Guff die Strasse verlassen und über die Felder weitergezogen zu sein. Twin war in der Lage, Guffs Spuren zu verfolgen, also verließen wir ebenfalls die Handelsstrasse wanderten dieser Spur hinterher. Zwischendurch trafen wir einige Leute, die Guff gesehen hatten. Leider war dies immer schon ein paar Tage her, wir holten also nicht auf.

Nach einigen Tagen gelangten wir in eine Ortschaft, in der man uns nach unseren Fagen nach Guff in das Rathaus schickte. Es handelte sich wirklich um ein merkwürdiges Rathaus. In einem Raum wurden Soldaten rekrutiert und in einem anderen Raum Holzfäller. Es gab auch noch einen Raum mit stickigem Rauch und dumpfer Musik. Darin war eine Wahrsagerin, die uns in ihren Raum locken wollte, um unsere Träume zu deuten. Dann gab es noch einen Raum mit einem großen Drachen. Dieser Drache erzählte uns, er sei verpflichtet, hundert Jahre in diesem Raum zu bleiben, diese Zeit sei aber in einem Jahr abgelaufen. Er war sehr begierig darauf, neue Geschichten zu hören. Dann gab es noch einen Raum mit einer Schreiberin und einen Raum mit dem Assistenten des Bürgermeisters. Es schien uns unmöglich, jemals bis zu dem Bürgermeister vorgelassen zu werden, glücklicherweise stellte sich aber heraus, dass Kantiran zu Greidwald aus einer alten Adelsfamilie stammt. Er schaffte es mit Hilfe seines Siegelrings mühelos, den Bürgermeister zu sprechen.

Dort erfuhr er dann, dass Guff wegen eines Verbrechens (Er hatte das Pferd des Bürgermeisters erschreckt, dieses hatte daraufhin den Bürgermeister abgeworfen) zu vier Wochen Zwangsarbeit im Holzfällerlager verurteilt wurde. Der Bügermeister wollte uns aber erst dann mit Guff sprechen lassen, wenn wir ihm vorher einen gefallen tun würden. In einem Sumpf unweit der Ortschaft hatte der Bürgermeister von einem unheilvollen Gerücht gehört, (Vermutlich eine Traumdeutung der Wahrsagerin) wir sollten dieser Sache nachgehen und und ihm dann Bericht erstatten.
Wir machten uns also auf den Weg zu dieser Stelle im Sumpf. Als wir auf einer trockenen Stelle un ser Nachtlager aufgeschlagen hatten, wurden wir plötzlich von einigen Echsenwesen angegriffen. Wir konnten diese Wesen besiegen und wachten den Rest der Nacht besonders aufmerksamt weiter. Am nächsten Tag fanden wir die gesuchte Stelle, dort stand ein großer Obelisk mit seltsamen Runenzeichen. Niemand von uns war in der Lage, diese Runenzeichen zu entziffern. Kantiran legte seine Hand an den Obelisken, diese Berührung erzeugte ein merkwürdiges Geräusch und entzog Kantiran Lebensenergie. Da unser Auftrag lediglich darin bestand, herauszufinden, was an diesem Ort war, beschlossen wir umzukehren und dem Bürgermeister Bericht zu erstatten.

Als wir uns zum Gehen gewendet hatten, bemerkten wir, dass sich in den Büschen mehrere Echsenwesen versteckt hielten und uns beobachteten. Wir beschlossen diese Wesen nicht anzugreifen und entfernten uns wieter von diesem Obelisken. Der Weg durch den Sumpf war sehr beschwerlich, daher mussten wir wieder eine Nacht auf einer kleinen Insel verbringen. Wir stellten diesmal doppelte Wachen auf, doch die Echsenwesen griffen uns wieder an. Diesmal waren es doppelt so viele Echsen wie die Nacht zuvor. Wir schaffte es zwar, die Echsenwesen abzuwehren, aber leider überlebte Twin diesen Kampf nicht.

Zurück in der Ortschaft, berichteten wir dem Bürgermeister (und dem Drachen) von dem geheimnisvollen Obelisken. Hatten wir nun erwarten, in dem Holzfällerlager mit Guff sprechen zu dürfen, dann hatten wir uns geirrt, denn in das Lager werden nur Holzfäller eingelassen. Der Bürgermeister stellte uns aber großzügigerweise eine Bescheinigung aus, mit der wir uns nur für eine Woche verpflichten mussten (Mindestdauer ist sonst ein Monat). Wir zogen also am nächsten Tag ins Holzfällerlager ein und trafen dort tatsächlich auf Guff. Guff ist ein wahrhaft riesiger Mensch mit einem sehr freundlichen Wesen. Freimütig erzählte er uns von der Stelle, an der er den Stein des Händlers gefunden hatte. Seine Beschreibung der Landschaft war dabei so gut, dass wir alle davon überzeugt waren, diese Stelle sofort wieder zu erkennen, sobald wir sie sehen würden.

Nach einer Woche reisten wir schließlich wieder Richtung Norek. In Norek suchten wir sofort den Händler auf, der uns den Auftrag gegeben hatte. Doch der Händler wollte sich plötzlich nicht mehr an uns und unseren Auftrag erinnern, anstelle unserer Belohnung rief er die Stadtwache. Die weigerte sich dann auch, uns anzuhören und führte uns stattdessen wie Verbrecher ab. Wir wurden zu der Stadträtin Dunna Revin gebracht, die ganz überracht tat, als wir ihr von unserer schlechten Behandlung erzählten. Wir sollten ihr berichten, was uns Guff erzählt hatte. Anschließend gab sie uns den Auftrag, den Fundort aufzusuchen und eine weitere Probe des Gesteins mitzubringen.

Sie gab uns 10 Tage Zeit, um in der Stadt einige Lehrer aufzusuchen, dann brachen wir erneut auf.

letzte Änderung: Jodang der 2ten Woche im Yardack des Jahres 4002 [12.5.4002] (Freitag, den 8 Juli 2005) - Philyra Quivera